Wie du deine Webseite bis zum 25. Mai 2018 in 3 Schritten DSGVO sicher machst

Sind die Gerüchte war?

20 Millionen Euro Strafe, nur weil meine Datenschutzerklärung nicht vollständig ist…?

Die meisten wissen schon, dass am 25. Mai die sogenannte DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) in Kraft tritt. Und wer sich nicht daranhält, darf blechen – Privatpersonen mit bis zu 20 Mio. Euro. Bei Unternehmen reicht der Bußgeldkatalog bis zu 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes.

Wenn du solche Strafen vermeiden willst, dann musst du dich fragen, welche Anforderungen deine Webseite erfüllen muss. Und genau darum geht es in diesem Artikel.

Du erfährst Schritt für Schritt was du wissen musst, um deine Seite abmahnsicher zu machen und weiter online erfolgreich zu sein.

Die DSGVO ist in 3 Hauptprinzipien unterteilt. Wenn du diese befolgst, ist deine Seite grundsätzlich sicher. Hier sind die 3 Prinzipien:

  1. Transparenz ist der wichtigste Grundsatz der DSGVO. Informationen, die für deinen Webseiten Besucher interessant sein könnten, müssen auf deiner Webseite klar ersichtlich sein.
  2. Consent is King. Ohne eine freiwillige Einwilligung deiner Webseiten Besucher ist ab sofort Schluss mit Tracking.
  3. Jederzeitiges Widerrufsrecht. Dein Webseiten Besucher muss die Möglichkeit haben sich jederzeit vom Tracking befreien zu können.

Das erste Prinzip der DSGVO: Was „Transparenz“ bedeutet und wie du transparent bist…

Transparenz ist der wichtigste Teil der DSGVO. Darunter versteht man zum einen, dass jeder Besucher sehen kann, wer die Verantwortlichen der Webseite sind.

Es muss klar sein, wer folgende Rollen einnimmt:

  • Datenschutzbeauftragten (DSB)
  • Geschäftsführer

Außerdem muss leicht ersichtlich sein, wie Daten verarbeitet werden. Das heißt für dich…

Du musst deine externen Anbieter kennen und in deiner Datenschutzerklärung erwähnen. Wenn sich jemand also eine der folgenden Fragen stellt, dann sollten die Antworten in der Datenschutzerklärung zu finden sein.

  • Wer kann meine Daten sehen?“
  • Welche Daten von mir sind zu sehen?“
  • Warum werden Daten von mir gesammelt?“
  • Wie lange werden meine Daten gespeichert?“

Dein Webseiten Besucher braucht also einfach nur einen Blick in die Datenschutzerklärung werfen und sollte sofort passende Informationen zu Google Analytics, Mailchimp, dem Facebook Pixel etc. finden.

Wichtig hierbei ist, dass du vorher sichergehst, dass sich alle externen Tools, die du verwendest, ebenfalls an der DSGVO orientieren. Im Zweifelsfall bist du sonst der Verantwortliche und wirst dafür bestraft.

Außerdem muss jeder Besucher die Möglichkeit haben, sich aus der Datenverarbeitung auszutragen (mehr dazu in Teil 3 „Opt-Outs“).

Die oben genannten Informationen müssen präzise, leicht zugänglich, verständlich und in klarer und einfacher Sprache verfasst werden.

Das zweite Prinzip der DSGVO: Consent (Einwilligung)

Ab dem 25. Mai kannst du nur noch Web-Analyse Tools nutzen, nachdem sich der Besucher damit einverstanden erklärt hat.

Das heißt mit Facebook oder Google Analytics Tracking ist ohne explizite Erlaubnis des Besuchers dann Schluss.

Aber keine Bange…

Du kannst einfach ein Popup einbauen, das erscheint, sobald ein neuer Nutzer auf deine Seite kommt. Dort holst du dir dann einfach  die Einwilligung des Besuchers und kannst danach munter weiter tracken.

Außerdem musst du deinem User durch einen Hinweis klarmachen, dass er sich jederzeit austragen kann (mehr zum Widerrufsrecht im nächsten Abschnitt).

Hier ist ein Beispiel, wie ein DSGVO-konformes Pop Up aussehen könnte:

https://usercentrics.com/

Eine DSGVO konforme Formulierung könnte lauten:

„Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Du kannst die Cookie Einstellungen jederzeit ändern. Du bestätigst hiermit, dass du mindestens 16 Jahre alt bist.“

Das dritte Prinzip der DSGVO: Opt-Out (Austragung)

Die Besucher deiner Webseite müssen jederzeit die Möglichkeit haben, nicht mehr von dir getrackt zu werden.

Das heißt, du brauchst einen Button (oder ähnliches) auf deiner Webseite, mit dem sich der Besucher aus dem Tracking austragen kann.

Beispiele für Tools, die das anbieten findest du hier.

Das Opt-Out Widget muss klar ersichtlich sein, beispielsweise im Footer der Webseite.

Was die DSGVO für einen „durchschnittlichen“ Online Unternehmer bedeutet:

  1. Du musst deine externen Anbieter in deiner Datenschutzerklärung erwähnen (inkl. Dauer der Speicherung und Verwendungszweck).
  2. Deine Datenschutzerklärung muss die Rechte der Betroffenen enthalten.(Hier findest du mehr Informationen zu den Betroffenenrechten)
  3. Du benötigst eine Einwilligung zum Tracking deiner Webseiten Besucher (Opt-In).
  4. Deine Webseiten Besucher müssen jederzeit die Möglichkeit haben sich vom Tracking zu befreien (Opt-Out).
  5. Du stehst in der Informationspflicht. Das bedeutet, dass die im Artikel beschriebenen Informationen transparent und in verständlicher Sprache auf deiner Webseite und in der Datenschutzerklärung ersichtlich sein müssen.

Fazit

Machen wir uns nichts vor… kein Online Unternehmer freut sich auf die DSGVO. Aber wenn du in der Zukunft online erfolgreich sein und auch bleiben willst, dann führt kein Weg an der DSGVO vorbei.

Falls du noch Fragen oder Anmerkungen hast, schreibe einfach einen Kommentar und wir freuen uns dir weiterzuhelfen.

Und wenn du genau wissen willst, mit welchen Tools du deine Seite DSGVO abmahnsicher machen kannst und wie du zum Beispiel eine Opt-Out Funktion ohne Coding hinbekommst, dann sichere dir unseren kostenlosen Ratgeber „Die Top 5 DSGVO Tools“.

Dort bekommst du die besten Tools, um Deine Webseite 100% DSGVO sicher zu machen. Also klicke einfach jetzt auf den Link und lade dir den kostenlosen Ratgeber herunter.

HIER KLICKEN UND DIE TOP 5 DSGVO TOOLS ERHALTEN

Disclaimer

Die kostenlosen und frei zugänglichen Inhalte dieser Webseite wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter dieser Webseite übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten kostenlosen und frei zugänglichen journalistischen Ratgeber und Nachrichten. Die Nutzung dieser Webseiteninhalte erfolgt auf eigene Gefahr. Allein durch den Aufruf dieser kostenlosen und frei zugänglichen Inhalte kommt keinerlei Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande, insoweit fehlt es am Rechtsbindungswillen des Anbieters.

Hinterlasse eine Nachricht:

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.